Abitur und dann? Ein erster Leitfaden für die Studienwahl

Am vergangenen Donnerstag bekam das Gutenberg-Gymnasium Hilfen und Möglichkeiten der Entscheidungsfindung in Sachen Berufsfindung durch einen Experten aufgezeigt, der selbst einmal Schüler des Gutenberg-Gymnasiums war. Claus Caspers als ehemaliger Schüler des Gutenberg-Gymnasiums hat sich dafür entschieden, Jugendlichen bei ihrer Entscheidungsfindung als Berater zu helfen. Nachdem Herr Caspers nach seinem Studium der Wirtschaftsinformatik für die IBM Informationssysteme GmbH tätig war und erfolgreich mehrere Vertriebs- und Managementpositionen im mittelständischen sowie Großkundenvertrieb bei Ericsson und Sony Ericsson durchlaufen hat, entschied er sich für die Rolle als Berater.

In seinem Vortrag „Ein erster Leitfaden für die Studienwahl“ zeigte er den Schülern am vergangenen Donnerstag Möglichkeiten nach dem Abitur auf. „Die Perspektiven sind gut, der demographische Wandel spielt euch zu…“ so Caspers, „zudem stehen den Jugendlichen alle Wege offen.“  Aktuell sind es 635 staatliche und private Hochschulen mit derzeit 16800 Studiengänge in Deutschland, die eine Entscheidung zunächst schwermachen, wie es nach dem Abitur weiter gehen soll. Die Erwartungshaltung der Eltern sowie der Informationsfluss setzen die jungen Erwachsenen zudem unter Druck.

Caspers rät: „Mindestens 1-2 Jahre vor dem Schulabschluss sollte jeder Schüler mit der Überlegung beginnen, wie er sein Leben ‚konfiguriert‘, auch wenn die Elternwünsche dabei auf der Strecke bleiben. Der angehende Abiturient solle selbst überlegen, für welchen Job er sich mit möglichst großer Leidenschaft entscheidet. Zudem heißt es Punkte sammeln in der Qualifikationsphase, um einen guten Notendurschnitt zu erzielen und aktiv werden: Praktika und Auslandserfahrungen machen jede Bewerbung attraktiver.“ Informationen zur Hochschulbildung und dem Weg zu den Abschlüssen Bachelor und Master sowie Bewerbungsverfahren an deutschen Universitäten und Hochschulen gaben anwesenden Schülern und Eltern einen guten Überblick.

Infotage an Universitäten und Hochschulen sollten von den Jugendlichen unbedingt wahrgenommen werden, so Caspers. Dem Berater gelang es gut, den Jugendlichen die Angst davor zu nehmen, die ‚falsche‘ Entscheidung zu treffen, indem er immer wieder konkrete Beispiele aus Beratungssituationen aufzeigte und den Schülern verdeutlichte, dass Zweifel und Unsicherheit bei einer Entscheidungsfindung ganz normal seien. Nach seinem Vortrag beantwortete Caspers zuvorkommend aufkommende Fragen der Gäste und wies für einzelne Beratungsgespräche bei der konkreten Suche auf seine Homepage hin: www.coaching-careers.com