Bettenfeld-Exkursion 2015

Am 26.09. sollte die 3-tägige Exkursion des Biologie LKs nach Bettenfeld losgehen. Vor der Abfahrt waren viele sehr skeptisch, ob diese Exkursion denn überhaupt Spaß machen würde, da Frau Dr. Althof von Labortagen bis 11 Uhr nachts geschwärmt hatte. Angekommen in Bettenfeld stellten erstmal alle erleichtert fest, dass das Haus, in dem wir die nächsten Tage wohnen würden, WLAN hatte! „So schlimm ist es hier ja gar nicht“, hörte man durch den Gang schallen, als der Fernseher entdeckt wurde: „heute Abend wird Fußball geguckt“. Nachdem dann die Betten (3- stöckige Hochbetten) bezogen waren, machten wir uns auf den Weg zur biologisch-ökologischen Station der Universität Koblenz-Landau, die glücklicherweise nur auf der anderen Straßenseite lag. Wir wurden bereits von den beiden Mitarbeitern der Station, Frau Karger und Herrn Dawin, erwartet. Ohne Vorwarnung mussten wir schwer bepackt mit Messinstrumenten zum Windsborn Kratersee wandern. „Ich kann nicht mehr“ und „ich will nicht mehr“ hörte man an dem Tag, neben Bemerkungen von Frau Dr. Althof wie: „Ihr werdet gleich überfahren, wenn ihr noch länger auf der Straße rumtanzt“ sehr häufig. Beim Rückweg war es dann jedoch etwas stiller, da alle von der „harten“ Arbeit geschwächt waren und alle nur noch eins wollten: Essen. Nach einer (für manche ;-)) sehr kurzen Nacht hieß es dann um 5 vor 8 aufstehen, denn man wollte ja noch einen von Esras leckeren Pfannkuchen ergattern. Es kam wie es kommen sollte, die Tore des Himmels hatten sich geöffnet und der Regen platze auf den Boden: „immer dieses blöde Eifelwetter“. Der geplante Bootstrip raus auf das Meerfelder Maar schien wortwörtlich ins Wasser zu fallen. Doch: „wir sind ja nicht aus Zucker“ und „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“, also machten wir uns gruppenweise auf den Weg und paddelten auf die Mitte des Maars um Wasserproben zu nehmen und Analysen durchzuführen. Einige Gruppen blieben trocken, andere waren jedoch bis auf die Knochen nass, auch aufgrund von schlechter Kleidung, aber: „ich habe euch 10mal gesagt, was ihr einpacken müsst und die Regensachen standen ganz oben auf der Liste“ –Frau Dr. Althof. Mit vielen Notizen, die mehr oder weniger lesbar waren aufgrund des Regens, traten wir dann freitags den Heimweg an. Gelernt haben wir nicht nur, wie man mit sündhaft teuren Messinstrumenten umgeht oder im Labor richtig spült, sondern auch, wie man sich dem Wetter entsprechend kleidet. Danke an Frau Dr. Althof, Frau Jansen, Frau Karger und Herr Dawin für die schönen Tage, die, wie wir finden, viel zu schnell vorbei gingen. Annika Fricke, Q2 Erfreulicherweise haben die Schüler am Mittwoch bei traumhaften Spätsommerwetter die Flora, Fauna im und um den Windsbornkratersee aufgenommen und an beiden Abenden bis fast 22 Uhr in der Station ihre Daten ausgewertet, das Plankton mikroskopiert, im Labor chemische Analysen durchgeführt und sogar noch Kurzvorträge über ihre Arbeit gehalten. Trotz des Regens am Donnerstag wurden auch alle physikalisch-chemischen Untersuchungen im Meerfelder Maar durchgeführt und die Begleitpersonen sind sehr stolz auf den fleißigen Biologie-LK, deren eigene Daten nun in den Unterricht zum Ökosystem See einfließen werden. A. Althof