Cena Gugyensis

Am Dienstag, dem 21.01.2020 führten wir im Lateinunterricht mit Frau Bartoszek eine römische Cena durch. Im Vorfeld klärten wir, wer was mitbringt, sodass wir ein Triclinium – das römische Speisezimmer – nachstellen konnten. Bei einem Essen dürfen natürlich auch die Gerichte nicht fehlen. Weil wir uns im Unterricht vorher schon mit den Speisen der Römer beschäftigt hatten, wussten wir, dass diese einige sehr spezielle Essgewohnheiten hatten. Oft wurde zum Beispiel Bitteres mit Süßem kombiniert, aber auch außergewöhnliche Fleischarten wie Pfauenfleisch standen bei den Römern auf dem Speiseplan.

Am Tag der Cena kleideten wir uns zuerst passend. Die, die ein Bettlaken dabei hatten, trugen dieses im Stile einer Toga. Anschließend machten wir es uns auf den Tischen gemütlich und konnten uns an dem Buffet bedienen, das aus einem römischen Brot (Mustea), Fetaaufstrich (Moretum) und Quark-/Mohnbällchen (Globuli) bestand. Als Getränk gab es einen Gewürzwein (Mulsum), der aus Honig und Lorbeerblättern zubereitet wurde.

Eine Cena bestand jedoch nicht nur daraus, dass man gegessen hat. Bei einer Cena wurde immer für Unterhaltung, die sehr vielfältig sein konnte, gesorgt. Häufig wurde während des Essens zum Beispiel geschauspielert. Deswegen haben wir uns selbst in Gruppen eingeteilt und innerhalb von 30 Minuten kleine Theaterstücke einstudiert, bei denen wir uns Inspiration durch „Hilfekarten“ holen konnten.

Anschließend haben wir diese vor dem Rest des Kurses präsentiert, wobei sehr viel gelacht wurde. Die Unterhaltung ist also auf jeden Fall gelungen!

Nach den Vorführungen wurden noch die letzten Essensreste aufgegessen und dann war die Doppelstunde, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird, auch schon vorbei.

Text und Fotos: Daniel Scheffer