Ein Stipendium bei einem Begabtenförderungswerk – in jeder Hinsicht ein Gewinn

So lautete das Fazit unserer ehemaligen Schülerin Kay Lendermann (Abitur 2013), die als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung in einem äußerst informativen Vortrag leistungsstarken Schülerinnen und Schülern der Q1 und Q2 die vielfältigen Angebote und Vorteile eines Begabtenförderungswerkes vorstellte. Das Kennenlernen von Studenten verschiedenster Studienrichtungen, regelmäßige Treffen mit einer festen Hochschulgruppe, interessante Seminare an Veranstaltungsorten auch über die deutsche Grenze hinweg und vor allem eine nicht unerhebliche finanzielle Unterstützung während des Studiums – dies alles sind überzeugende Gründe, warum sich leistungsstarke und engagierte Schülerinnen und Schüler für ein Stipendium bei einem Begabtenförderungswerk bewerben sollten. In bewährter Tradition fand im Rahmen der Begabtenförderung am 19.02.2015 wieder ein „Gesprächsabend in der Mediothek“ mit dem Thema „Stipendium bei einem Begabtenförderungswerk“ statt. Kay Lendermann berichtete den anwesenden Schülerinnen und Schülern der Q1 und Q2 sowie interessierten Eltern, welche Schritte, angefangen von der Selbstbewerbung bis hin zu den Auswahlgesprächen, getan werden müssen, um – wie in ihrem Fall – in eine solche Stiftung als Stipendiatin aufgenommen zu werden. Auch Kay Lendermann hatte vor ihrem Abitur an einem solchen Gesprächsabend teilgenommen und war durch den Vortrag unserer ehemaligen Schülerin und Stipendiatin Anna Magdalena Claus (Abitur 2009) dazu ermutigt worden, sich selbst bei einer Studienstiftung zu bewerben. Kay Lendermann stellte zunächst allgemein die verschiedenen „klassischen“ Begabtenförderungswerke mit ihren Ausrichtungen vor und ging dann als Stipendiatin der Konrad-Adenauer-Stiftung auf diese detaillierter ein. Am Beispiel der Konrad-Adenauer-Stiftung zeigte sie auf, wer gefördert wird, was die Förderung bringt, was von einem potentiellen Stipendiaten hinsichtlich Noten, Persönlichkeit und zusätzlichem Engagement erwartet wird und wie man in eine Stiftung aufgenommen wird. Die an den Vorgaben für die BAFöG-Vergabe orientierte finanzielle Förderung ohne Rückzahlungsverpflichtung, zusätzliches Büchergeld, spannende Seminare mit Teilnehmern aus unterschiedlichsten Fachrichtungen, Teil eines weltweiten Netzwerkes von Stipendiaten zu sein, am eigenen Studienort unterstützt zu werden und sogar bei einem Auslandsaufenthalt noch zusätzlich gefördert zu werden, das alles sind für Kay Lendermann nach wie vor gute Gründe, Zeit in eine sorgfältig vorbereitete und ausgearbeitete Selbstbewerbung zu stecken. Vor allem konnte sie aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen wertvolle Tipps geben, worauf man beim Zusammenstellen der Unterlagen für eine Selbstbewerbung achten sollte. Außerdem erzählte sie sehr ausführlich über ihr eigenes Auswahlwochenende: In einem Test wurde ihr Allgemeinwissen geprüft, anschließend musste sie ein Essay über ein vorgegebenes Thema schreiben, an einer Gruppendiskussion teilnehmen und abschließend noch ein Einzelgespräch mit drei Mitgliedern der Auswahlkommission führen. Fragen, die sich während und nach des Vortrags ergaben, beantwortete Kay Lendermann sehr kompetent und ausführlich, sodass nach diesem Abend die anwesenden Schülerinnen und Schüler reich an Informationen und hoffentlich mit dem festen Vorsatz, sich ebenfalls bei einem der zahlreichen Begabtenförderungs-werke zu bewerben, nach Hause gingen. Wer zum Gesprächsabend leider nicht kommen konnte, sich aber über die verschiedenen Begabtenförderungswerke informieren möchte, findet vielfältige Informationen unter www.stipendiumplus.de.

B. Knipping