Forscher für einen Tag

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Biologie Leistungskurse der Q1 (Stufe 11) des Gutenberg-Gymnasiums in Bergheim waren am Montag für einen Tag Forscher im Kommunikations- und Schulungszentrum, BayKomm, in Leverkusen. Im Schülerlabor des Bayer Konzerns, BayLab, durften die 30 Schülerinnen und Schüler in Räumen mit modernster Ausstattung, mit weißen Kitteln und Schutzbrillen ausstaffiert, ihr im Unterricht erworbenes Wissen zur Gentechnologie durch praktisches Experimentieren vertiefen. Mit Skripts, auf denen detailliert die Experimentieranleitungen standen, konnten die Schülerinnen und Schüler in Dreier-Teams -betreut von zwei kompetenten Referentinnen- fast sieben Stunden lang modernste biotechnologische Verfahren kennenlernen und eigenständig durchführen.

Nach der Isolierung der eigenen DNA durften die Schülerinnen und Schüler alle Schritte zur Gewinnung eines genetischen Fingerabdrucks praktisch nachvollziehen. Am Schluss konnten sie ihre eigene DNA „sehen“ und  mit der ihrer Mitschüler vergleichen. Das Projekt knüpft unmittelbar an den Lehrplan Biologie der Sekundarstufe II an, in dem die Gentechnologie ein zentraler Bereich der Genetik ist. Neben der modernen technischen Ausstattung der Räume gefiel den Schülern besonders, dass ihnen für die Dauer des Experimentierens ein Tablet-PC zur Verfügung gestellt wurde, mit dem sie den ganzen Tag Fotos machen und so ihre Arbeit festhalten und dokumentieren konnten. Als zusätzliche Attraktion führte uns eine der Referentinnen nach dem Mittagessen in der Kantine in einen der 8 Ausstellungsräume des BayKomm. Im Themenraum „Faszination Forschung“ kann man die Welt der Moleküle interaktiv erleben. In einer 3-D-Animation wurde uns ein kurzer Einblick in die digitale Synthese von Medikamenten, Enzymen und anderen Wirkstoffen gegeben. Sie zeigte den Schülerinnen und Schüler somit weitere berufliche Perspektiven auf. Für alle Beteiligten war der Tag bei Bayer kurzweilig und erlebnisreich und führte durch anhaltende Motivation zu einem großen und nachhaltigen Wissenszuwachs.