Hinweise zum Versicherungsschutz und zur Aufsichtspflicht im Distanzunterricht für das Fach Sport

Das Ministerium für Schule und Bildung und die Unfallkasse NRW befürworten ausdrücklich die Durchführung des Sportunterrichts und die Initiierung von Bewegungsaufgaben beim Unterricht auf Distanz.

Durch die besondere Stellung des Faches Sport als „körperbezogenes Fach“ ergeben sich für den gesetzlichen Unfallschutz und die Aufsichtspflicht der Eltern beim Sportunterricht auf Distanz folgende rechtliche Anforderungen.

Ein Versicherungsschutz durch die Unfallkasse NRW besteht bei allen Unterrrichtsformen (Lehr-Lern-Szenarien), die durch den Lehrer angeleitet werden.
Z.B.:
Unterrichtsgespräch über eine Videoplattform für Theorieinhalte des Faches Sport oder
Praktische Sportübungen im Verantwortungsbereich der Lehrkraft unter Berücksichtigung der räumlichen und sachlichen Voraussetzungen (Koordinationsübungen, statische Kraftübungen, leichte Aerobic, Yoga, Jonglage, Dehnen,…)

Bei praktischen Sportübungen zu Hause tritt die Aufsichtspflicht der Schule neben die fortbestehende Aufsichtspflicht der Eltern, verdrängt diese aber nicht.

Für die Bewegungsaufgaben außerhalb des Videounterrichts gilt als Konsequenz deswegen:

Sollten Sie nicht damit einverstanden sein, dass im Falle einer Verletzung die eigene Kranken- bzw. private Unfallversicherung haftet, so setzen Sie sich bitte mit der zuständigen Sportlehrkraft in Verbindung. In diesem Fall erhält Ihr Kind eine theoretische Aufgabe.

Weitere Informationen können Sie in der folgenden PDF nachlesen, welche vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW sowie der Unfallkasse NRW herausgegeben wurde.

 

Hinweise zum Versicherungsschutz im Distanzunterricht für das Fach Sport.pdf