Informationen rund ums Studium aus erster Hand – Stipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung zu Gast am Gutenberg-Gymnasium

Wie bereits im Vorjahr war auch dieses Jahr die Konrad-Adenauer-Stiftung mit elf Stipendiatinnen und Stipendiaten zu Gast am Gutenberg-Gymnasium. Am 23. April 2013 beantworteten sie Schülerinnen und Schüler unserer Stufen EF und Q1 in lockerer Atmosphäre all ihre Fragen rund ums Studium. Da die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus unterschiedlichen Studiengängen und Studienorten kommen sowie unterschiedlich weit in ihrem jeweiligen Studium vorangeschritten sind, konnten unsere Schülerinnen und Schüler eine große Bandbreite an Informationen erhalten.

Ermöglicht wird dieses unkomplizierte und auf Nachhaltigkeit angelegte Angebot durch das Patenschaftsprogramm „Senkrechtstarter“ der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wie bereits im Vorjahr organisierten Frauke Gottwald und Dr. Nils Abraham seitens der Stiftung die Kennenlernveranstaltung an unserer Schule. Ziel dieser Veranstaltung ist es, nach einem ersten persönlichen Kennenlernen einen Studenten oder eine Studentin als Paten oder Patin zu gewinnen, um im Vorfeld des Abiturs bei der Studienwahl sowie in den Anfangsmonaten eines Studiums Hilfestellungen bei allen Fragen und Hürden das Studium betreffend zu erhalten.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellungsrunde informierte Dr. Nils Abraham kurz über dieses Patenschaftsprogramm. Beim anschließenden „Speed-Matching“ konnten die Schülerinnen und Schüler mit jeder Studentin und jedem Studenten jeweils fünf bis zehn Minuten ein ganz persönliches Gespräch führen. Im Anschluss daran sollten die Schülerinnen und Schüler auf vorbereiteten Zetteln notieren, mit wem sie in der Folge gerne eine Patenschaft eingehen möchten. Während eines kleinen, von der Konrad-Adenauer-Stiftung mitgebrachten Imbisses wertete Dr. Nils Abraham die Wunschzettel aus. So konnten am Ende der Veranstaltung die Schülerinnen und Schüler Kontaktdaten mit ihren Paten austauschen und im besten Fall schon erste Treffen am Studienort selbst vereinbaren, um fernab von offiziellen Kennenlernveranstaltungen der Universitäten ins „wirkliche“ Studentenleben zu schnuppern.

Wer selber auf diese Weise gerne „durchstarten“ möchte, an diesem Nachmittag aber nicht dabei sein konnte, kann sich unter www.senkrechtstarter.org über das Patenschaftsprogramm informieren und dort auch registrieren, um den eigenen Bedürfnissen entsprechend Ansprechpartner unter den Patinnen und Paten zu finden.

Informationen zur Konrad-Adenauer-Stiftung gibt es außerdem unter www.kas.de

Stellvertretend für alle Teilnehmer berichtet Michaela Blum im Folgenden über die Kennenlernveranstaltung aus Schülersicht:

Das Zusammentreffen mit den Stipendiaten hat mir viele neue Informationen über das Studium gebracht. Das Hauptziel war, eine Patenschaft einzuleiten. Am Ende hat jeder einen Paten zugeteilt bekommen, an den wir uns auch in Zukunft bei Fragen wenden können. Durch das „Speed-Matching“ hatten wir Gelegenheit, mit jedem Stipendiaten zu reden. Dadurch haben wir unterschiedliche Fächer und Kombinationen von Fächern kennengelernt. Alle Stipendiaten waren offen und haben uns auch viel über sich erzählt, z.B. wo oder wie sie wohnen. Manche der Studenten haben auch eine Zeit lang im Ausland studiert und haben uns davon erzählt. Eine von ihnen hatte zwei Jahre in England studiert und ihr hat es sehr gefallen.

Auch bei der Wahl der Uni konnten sie uns weiterhelfen. Es waren Studenten aus unterschiedlichen Städten dabei, unter anderem aus Bonn und Aachen.

Obwohl es von Fach zu Fach Unterschiede gibt, gibt es einen einheitlichen Ablauf des Studiums. Wie auch in der Schule werden Klausuren geschrieben. Diese werden allerdings erst nach einem Semester und über dieses Semester geschrieben. Nach einem Semester gibt es die vorlesungsfreie Zeit. In dieser Zeit werden jedoch die Klausuren geschrieben, dadurch haben die Studenten keine richtigen Ferien, wie wir sie kennen. Wie viele Stunden die Studenten in der Uni verbringen, ist unterschiedlich. Manche haben wenige Stunden über den Tag verteilt, manche haben viele Stunden hintereinander. Als Abschluss macht man in vielen Fächern erst den Bachelor und dann den Master. Interessant war auch die Dauer eines Studiums. Die meisten Studenten brauchen mehr als die vorgeschriebenen Semester, weil sie mehr Zeit brauchen, um sich an das neue System zu gewöhnen. Die Vorlesungen und auch die Klausuren werden anders gehandhabt als bei uns in der Schule. Insgesamt war die Veranstaltung sehr interessant und auch lehrreich für uns.