Kanutour 2015 an die Sauer

Die Projektwoche zum Schuljahrsende nutzten 13 Schülerinnen und Schüler zusammen mit Frau Schützendorf und Herrn Kurtz und verstärkt durch Frau Mock, als Mutter der Kompanie, zu einer mehrtägigen Kanutour an die Sauer. Die Sauer ist ein kleiner Grenzfluss zwischen Luxemburg und Deutschland in der Nähe von Trier. Nachdem am Sonntagnachmittag die Boote und alles Zubehör, wie Schwenkgrill, Zelte, Luftmatratzen, Schlafsäcke und Küchenutensilien in den beiden PKWs und einen Kleinbus verstaut waren, ging es bei bestem Wetter quer durch die Eifel nach Bollendorf an die Sauer. Auf einem großzügigen Campingplatz haben wir dann unsere Zeltstadt um den Grill aufgebaut und diesen auch gleich in Betrieb genommen. Der nächste Tag führte uns nach Wallendorf. Dort luden wir die Boote vom Anhänger, den uns der Kanuklub Bergheim eV freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Alle 11 Kajaks und auch der Zweier wurden zu Wasser gelassen und bei gutem Wetter paddelten wir zurück bis zum Campingplatz. Auf der 11 km langen Strecke hatten wir auch die ersten Bekanntschaften mit einigen kleine Stromschnellen gemacht, die gerade bei den „Neuen“ etwas zum Anstieg des Adrenalinspiegels führten. Recht zügig haben wir den Campingplatz erreicht. Leider fing es jetzt schlagartig an, ziemlich unangenehm zu regnen. Eine Besserung war nicht in Sicht und der freundliche Campingbetreiber, hat uns dann seinen Gastraum mit Vordach zum Grillen und Essen angeboten. Wir konnten auch die ganze Nacht mit alle Mann/Frau im Gastraum trocken übernachten. Nach einem ausgiebigen Frühstück und einer kleiner Beratungszeit, ob das Wetter sich bessert, haben wir uns dann alle entschieden, nach dem Vorüberziehen der Regenfront noch nach Echternach zu paddeln. Schnell war unsere Zeltstadt wieder abgebaut und alles in den Autos verstaut. Die Boote hatten wir Gott sei Dank mit der Luke nach unten gelagert, so dass wir sie zügig zu Wasser bringen konnten. Und es hat sich wieder gelohnt. Es blieb, wie vom Regenradar vorhergesagt, trocken und auf dem idyllischen Abschnitt gab es wieder viel zu entdecken und zu erleben. Nach der Ankunft in Echternach haben wir die Boote auf dem Anhänger verstaut und es ging wieder zurück nach Bergheim, denn am Mittwoch war ja Präsentationstag der Projekte. Viel haben die meisten von der Heimfahrt nicht miterlebt, denn schnell kam bei allen Nichtautofahrern die Müdigkeit auf. Einer war sogar so müde, dass er vergaß, seinen Schoko-Muffin aufzuessen. Stattdessen hat er ihn „säuberlich“ auf dem Autopolster zerdrückt! Zu Hause im Kanuklub haben wir dann zügig mit den wartenden Eltern die Boote ins Bootshaus gebracht und schnell ging‘s dann nach dem Sortieren der Zelte, Schlafsäcken und Lumas Heim. Auch hier hörten wir später von den Eltern, dass die Müdigkeit größer war als das Erzählbedürfnis. Alle Beteiligten sind der einhelligen Meinung – das war super und im nächsten Jahr geht’s wieder auf Kanutour. B. Kurtz