LAND-ART

Was sich wohl hinter dieser Kunstbezeichnung verbirgt? Unsere GuGyaner aus der Stufe 7 haben sich im Monat Mai entlang der Erft auf das Gestalten mit Naturmaterialien eingelassen und dabei sind in Gruppenarbeiten sehr ästhetische Ergebnisse herausgekommen. Dass der Kunstunterricht an der frischen Luft stattfand, war für alle Beteiligten eine angenehme Abwechslung und beflügelte unsere Schüler wie die Bilder zeigen.

Land-Art greift nicht in die Natur ein, sondern reorganisiert lediglich vorhandene Materialien, wie Erde, Steine, Moos oder Laub. Dabei kommen meist universelle Grundformen, wie Kreis und Linie zum Tragen. Auch auf farbliche Unterschiede wird geachtet, sodass eine Farb- und Formkomposition aus einfachsten Materialien entsteht, denen ansonsten vielleicht gar keine Beachtung geschenkt wird.

Interessanterweise war das „Arbeiten“ in der Natur nicht für jeden gleichermaßen selbst-verständlich. Den einen oder anderen kostete es Überwindung Äste oder Erdreich mit bloßen Händen anzufassen. Dies war für mich wiederum eine völlig neue Erfahrung!

Patricia Arste, Kunstlehrerin am Gugy