Schüler des Bergheimer Gutenberg-Gymnasiums zu Gast in CHINA

In diesem Herbst besuchten 12 Schülerinnen und 2 Schüler des Gutenberg-Gymnasiums in Bergheim ihre Partnerschule in der chinesischen Hauptstadt Peking. Das vollgepackte Programm von Unterrichtsbesuchen in der Schule und Besichtigungen in Peking wurden organisiert durch die gastgebende Schule und die chinesischen Eltern. Langeweile konnte dabei nicht aufkommen. Strahlendes Spätsommerwetter in Beijing ließ alle Anstrengungen der langen Reise vergessen.

Nachtmarkt und Einkaufsstraße, Große Verbotene Stadt, Kohlehügel, Behai Park, Konfuzius Tempel, Große Mauer, Badachu Park, Himmelstempel, Biyunhi Tempel, das sind die touristischen Highlights. Bei dem wunderbaren Wetter war das Gedränge in der verbotenen Stadt natürlich groß. Dabei sind die ausländischen Touristen absolut in der Minderzahl. Viele Chinesen besuchen die alte Kaiserstadt in einem Kurzausflug, die vielen einzelnen Gruppen erkennt man an unterschiedlich bunten Mützen und dem Führer, der mit einem Fähnchen und einem krächzenden, Batterie betriebenen Lautsprecher vorangeht und pausenlos erklärt. Um den Menschenmassen einigermaßen zu entgehen, war die Gruppe schon um 9:30 Uhr in der Verbotenen Stadt. In kleinen Gruppen wurden die unzähligen Hallen, Räume und Höfe erkundet. Danach ging es auf den Kohlenhügel, von wo aus man einen atemberaubenden Blick zurück auf die Verbotene Stadt hat. Das Mittagessen wurde direkt am See im Behai Park eingenommen. Überhaupt das chinesische Essen: es gehört zu den absoluten Höhepunkten einer Chinareise: es ist lecker, gesund, abwechslungsreich und preiswert.

Kalligraphie, Kunst, Musik, Englisch, Sport, aber auch eine Gymnastik-Pause mit tausend Schülerinnen und Schülern auf dem Sportplatz und eine Akupressur-Pause waren die schulischen Höhepunkte. Entspannungsübungen mit Hilfe der Akupressur werden in regelmäßigen Zeitabständen zu einer beruhigenden Musik in den Klassen durchgeführt. Pressurpunkte an Augen, Schläfen, Scheitel und andere werden mit den Fingern sanft massiert. „Das könnte auch deutschen Schülern helfen!“, so die einhellige Meinung der deutschen Gäste. Da die Schule und die Mensa gerade renoviert wurden, schloss sich eine Kochstunde an, bei der chinesische Teigtaschen – ähnlich deutschen Maultaschen – zubereitet und mit Genuss verzehrt wurden.

Am Schluss bedankten sich die für den Austausch zuständigen Lehrer Frau Breidenbach und Herr Dr. Siebertz für das große Engagement und die herzliche Betreuung durch die Gasteltern, die chinesischen Schülerinnen und das Kollegium der Partnerschule, die den Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis machten.