Berichte aus Badajoz von unserer Erasmus-Mobilität nach Spanien

Mit zehn Schüler*innen startete am Sonntag, dem 26.01.2025, unsere Erasmus-Mobilität nach Spanien. Gut gelaunt trafen wir uns am Flughafen in Düsseldorf, um unsere weite Reise nach Badajoz mit einem Umstieg in Madrid anzutreten. Highlight war die kleine Propeller-Maschine, die uns sanft am Zielort ankommen ließ. Dort stieg die Anspannung, da die Gastfamilien bereits aufregt auf uns warteten. Schnell fand man sich zu Fahrgemeinschaften zusammen und verbrachte den ersten Abend im Kreise der eigenen Gastfamilie.

 Montag

Nach der langen Anreise starteten wir um 8:30 Uhr im „Colegio Sopeña“ in Badajoz unseren ersten Tag mit einigen Kennenlernspielen.
Im Anschluss stellten die spanischen Schüler ihre Schule, ihre Stadt Badajoz und die Region Extremadura vor. Die niederländischen Schüler zeigten uns ein Video von ihrer Schule, und zuletzt präsentierten wir das GuGy in einem Video.
Nach der Mittagspause arbeiteten wir gemeinsam in einem Workshop zum Klimawandel und den Auswirkungen auf die Niederlande, Spanien und Deutschland.

Damit war unser erster Schultag beendet. Wir gingen das erste Mal zum Mittagessen bei unseren Gastfamilien und aßen dort typisch spanische Gerichte.
Um 16:30 Uhr trafen wir uns noch einmal in der Schule, diesmal aber in der Sporthalle. Dort machten wir ein „bewegtes“ Quiz, bei dem wir Fragen zu den drei Ländern beantworten mussten.

Den restlichen Abend hatten wir zur freien Verfügung und gingen gemeinsam zu einem Fußballplatz, wo einige Fußball spielten, während andere einen Spaziergang zum Fluss „Guadiana“ machten, der die Stadt durchfließt.
Zum Abschluss gingen wir Pizza essen, und dann mussten wir ins Bett, um am nächsten Tag wieder fit zu sein.

(Melissa und Luisa)

 

Dienstag

Am Dienstag begann unser Tag in der Schule wieder um 8:30 Uhr. Zuerst hatten wir einen von der spanischen Schule organisierten Workshop. Dort wurden wir in acht Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine politische Gruppe im EU-Parlament spielen sollten. In diesen Gruppen erhielten wir dann fünf Gesetze, die wir an die Meinung der jeweiligen Gruppe anpassen sollten. Nach dem Workshop wurden wir erneut in Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen haben wir dann gegeneinander gespielt. Daraufhin hatten wir Pause, in der die meisten von uns zusammen Volleyball gespielt haben.

Nach der Pause trafen wir uns alle in der Aula, um zwei Workshops durchzuführen, die wir als deutsche Gruppe zum Thema „Ernährung und nachhaltige Lebensmittel“ vorbereitet hatten.

In gemischten Gruppen sollte ein klimaschädliches Picknick (Kopfstand-Szenario) geplant werden, wovon das schlimmste als Gewinner hervorgehen sollte, um schließlich Lösungen für ein gesundes und klimafreundliches Picknick zu besprechen.

Im zweiten Workshop haben wir Memory gespielt. Ein Pärchen bestand aus einem nicht nachhaltigen/ungesunden Produkt und seiner nachhaltigen/gesunden Variante.

Zur Mittagspause gab es spanische Snacks zu probieren. Währenddessen haben wir Musik gehört und zusammen getanzt.

Nach der Schule hatten wir einen freien Nachmittag. Diesen haben wir genutzt, um uns alle zusammen in der Stadt zu treffen. Es war ein sehr schöner Tag.

(Isabel und Dante)

 

 

Mittwoch

Unseren Tag starteten wir auch heute um 8:30 Uhr in der Sopeña Badajoz. Wir sind direkt mit dem Workshop der Niederlande eingestiegen, der sich mit dem SDG: „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ befasste. Also haben wir uns gefragt, wie wir anderen Menschen helfen können und was wir bereits in unserem Alltag dafür tun.  Unsere Ideen haben wir auch direkt in die Tat umgesetzt, indem wir Menschen auf der Straße unsere Hilfe anboten.

Im Anschluss besuchten wir das Rathaus von Badajoz. Die Zuständige für Erziehung und Bildung nahm uns in Empfang und erzählte über die Geschichte des Rathauses und Badajoz`.

Auch bekamen wir alle eine kleine Aufmerksamkeit von ihr überreicht.

Danach durften wir uns in Kleingruppen selbstständig durch die Stadt bewegen und konnten noch ein paar wunderschöne Ecken von Badajoz entdecken. Nach der Freizeit begaben wir uns in das Museum für zeitgenössische Kunst, welches früher einmal ein Gefängnis gewesen war.

Nach einer kleinen Führung zu verschiedenen Ausstellungsstücken, durften wir eine Skulptur aus Papierrollen basteln. Damit war das schulische Programm für diesen Tag abgeschlossen und alle kehrten zu Ihren Gastfamilien zurück. Abends haben wir uns noch in einem Einkaufszentrum getroffen, wo wir die meiste Zeit in einer Spielehalle verbrachten und shoppen gingen.

(Chiara v. A. und Carolina)

 

Donnerstag

Am Donnerstagmorgen, unserem 4. Tag in Badajoz, wurden wir in der Aula der Schule um 8.30 Uhr in kleine Gruppen aufgeteilt und haben die vergangenen Tage unseres Austausches Revue passieren lassen. Wir schrieben auf, was wir in den Workshops gelernt haben und konnten danach den Austausch in einer digitalen Abfrage evaluieren.

Im Anschluss bekamen wir eine kleine Führung durch die verschiedenen Ausbildungsbereiche der Schule.

Nach einer Essenspause ging es dann auch schon los in die Hauptstadt von Extremadura: Mérida.

Wir liefen ca. eine halbe Stunde zum Bahnhof von Badajoz, um dort den Zug nach Mérida zu nehmen. Nach einer Dreiviertelstunde Bahnfahrt waren wir endlich da! Für die sehr interessante Führung durch die Ruinen des antiken Amphitheaters und Theaters aus der Römerzeit in Mérida, teilten wir uns in zwei Gruppen auf und erfuhren eine Menge über diese historischen Orte.

Nach der Besichtigung hatten wir eine Stunde Pause, in der wir etwas aßen, spazieren gingen, oder Andenken für uns und unsere Familie kaufen konnten.

Im Anschluss an einen kleinen Stadtrundgang, fuhren wir gegen 18:30Uhr zurück nach Badajoz.

Um unseren letzten Abend zu genießen, trafen wir uns am späteren Abend noch einmal alle im Zentrum von Badajoz.

(Mirja und Chiara)

 

 

Freitag: Abreise-Tag

Der Abreisetag war vom teils sehr emotionalen Abschied am kleinen Flughafen von Badajoz geprägt aber auch von der Vorfreude auf zu Hause und das Wiedersehen mit Eltern und Geschwistern. So freuten wir uns, dass alle wohlbehalten mit vielen schönen Erinnerungen zuhause ankamen.