Green Living und dolce vita am GuGy

Im Rahmen unseres Erasmus+ ProjektsGreen Living – rethinking homes, schools and urban spaces“ besuchten uns kürzlich elf Schüler und vier Lehrerinnen unserer Partnerschule IISE Majorana aus Martina Franca in der Nähe von Bari (Süditalien). Ziel der Mobilität war es, nachhaltige Lebensräume über Ländergrenzen hinweg neu zu denken und gemeinsam Spaß am Lernen über unsere Umwelt zu haben.

Nach einer kurzen Kennenlernphase (Ankunft in den Gastfamilien und am GuGy) begannen unsere Workshops zum Thema „Green Living“. Als fachliche Grundlage dienten Präsentationen über die Besonderheiten unserer Heimatstädte und Lebensräume (klimatisch bedingte und kulturelle Besonderheiten in Architektur, Energienutzung und Möblierung). Im anschließenden Workshop arbeiteten wir in deutsch-italienischen Teams und es stand die praktische Umsetzung im Fokus: wir entwarfen künstlerische Haus-Modelle, die moderne Nachhaltigkeitsstandards erfüllen und sich harmonisch in ihr Umfeld einfügen. Besonderer Wert wurde dabei auf erneuerbare Energien, effiziente Wassersparsysteme sowie die Integration von Grünflächen und Recyclingmaterialien gelegt.

Neben den Workshops in der Schule unternahmen wir eine Exkursion nach Köln, wo wir zuerst die 533 Stufen des Domturms hochstiegen, um die Aussicht zu genießen, und danach eine von uns selbst erstellte Audio-Tour mit dem Fokus auf Köln als nachhaltige Stadt und die Stadtentwicklung absolvierten und dabei witzige Fotos für unsere Foto-Challenge machten.
Natürlich durfte auch ein Rundgang durch Bergheim nicht fehlen, für den wir die Vorträge, etwa über das Aachener Tor, den Historienbrunnen oder die Stolpersteine in der Innenstadt, wieder selbst recherchiert und umgesetzt haben.

Es war eine intensive und lehrreiche Austauschwoche, in der wir auch noch einmal unsere Englischkenntnisse anwenden und ausbauen konnten sowie auf interkultureller Ebene einiges dazulernen konnten. Die unterschiedlichen Mentalitäten und Gewohnheiten führten öfter zu witzigen Situationen und kleinen Herausforderungen – sei es beim unterschiedlichen Verständnis von „pünktlich“ oder der Art, wie man eine Diskussion führt. Doch genau das macht einen Austausch so lebendig! Trotz dieser kleinen Unterschiede war die Stimmung durchweg herzlich. Am Ende haben wir nicht nur gelernt, wie man ein nachhaltiges Haus gestaltet, sondern auch, dass ein gemeinsames Lachen und gegenseitiges Verständnis die beste Grundlage für jede Zusammenarbeit sind.
Wie freuen uns schon sehr auf unsere Reise nach Martina Franca Ende April!

Interesse geweckt? Wenn du Lust hast, selbst kreativ zu werden, über unsere Umwelt zu lernen und Kontakte zu knüpfen, komm in unsere Erasmus+ AG. Die Austausche mit den Reisen in das europäische Ausland werden von dem Erasmus+-Programm der Europäischen Union finanziert.
Wir freuen uns auf dich!

von Nico und Sören