Erasmus Mobilität nach Martina Franka (25.04.2026 – 30.04.2026)

Am Samstagmorgen begann unsere Reise nach Italien.

Mit dabei waren 13 Schülerinnen und Schüler aus der Erasmus+ AG, Frau Arste und Frau Hannappel, die uns begleiteten.

Wir trafen uns am Kölner Hauptbahnhof und machten uns gemeinsam im ICE auf den Weg zum Frankfurter Flughafen. Von dort flogen wir zuerst nach München und mussten uns dort ziemlich beeilen, um unseren Anschlussflug nach Bari noch rechtzeitig zu erreichen. Trotz des Stresses verliefen beide Flüge reibungslos.

In Bari angekommen, wollten wir mit dem Zug nach Martina Franca weiterfahren, verpassten diesen jedoch aufgrund des nationalen Feiertages. Bei dem großen Personenaufkommen am Gleis war kein Durchkommen und so mussten wir etwa eine Stunde auf den nächsten Anschluss warten. Da wir inzwischen alle ziemlich hungrig waren, gingen einige von uns in den Lidl und konnten dort direkt die ersten Unterschiede zu deutschen Supermärkten entdecken.

Von unseren Gastfamilien wurden wir sehr herzlich in Fasano in Empfang genommen.

Viele von uns ließen den Abend noch in einer original italienischen Pizzeria ausklingen, manche besorgten sich danach sogar noch ein „Gelato“ oder machten einen kleinen Spaziergang durch die Stadt.

Am Sonntag hatten wir einen freien Tag mit den Gastfamilien, ohne geplantes Programm mit den Lehrerinnen. Individuell konnten wir mit unseren Familien entscheiden, wie wir den Tag verbringen. Da das Wetter sehr gut war, beschlossen einige an den Strand zu fahren, um sich dort von der langen Anreise zu erholen. Andere besichtigten bereits einige Städte in der Nähe.

Am Montag unternahmen wir nach einem Programm in der Schule eine Sightseeingtour durch Martina Franca. Ziel der Exkursion war, die Stadt sowie ihre Geschichte und Kultur besser kennenzulernen.
Zu Beginn besuchten wir das Stadtzentrum von Martina Franca. Dort konnten wir die besondere Atmosphäre der Stadt erleben und erste Eindrücke von der italienischen Architektur sammeln.

Anschließend führte uns die Tour durch das historische Zentrum. Dabei besichtigten wir die engen Gassen, historischen Gebäude und Plätze, die für Martina Franca typisch sind.

Während der Führung erhielten wir interessante Informationen über die Geschichte der Stadt, ihre kulturelle Bedeutung sowie die Entwicklung des historischen Stadtkerns. Besonders beeindruckend waren die gut erhaltenen Bauwerke und das traditionelle Stadtbild. Den Rest des Tages verbrachten wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern. Dabei hatten wir die Gelegenheit, uns besser kennenzulernen, uns auszutauschen und den Alltag in den Gastfamilien mitzuerleben.

Am Dienstag fuhren wir sehr früh mit dem Bus nach Bari, eine der größeren Städte in der Umgebung. Sie liegt direkt am Meer.
Die italienischen Schüler erzählten etwas über die Sehenswürdigkeiten, wie die Kathedrale und über die Geschichte der Stadt.
Mittags aßen wir alle zusammen in einem Restaurant und hatten die Wahl zwischen vielen typischen italienischen Gerichten.
Im Anschluss daran hatten wir Zeit zum Bummeln in kleinen Gruppen; manche gingen shoppen, andere schauten sich die Altstadt noch genauer an.

In Bari gibt es viele kleine, süße Geschäfte mit schönen Souvenirs.

Mittwoch begann unser Tag mit einem Volleyball Turnier in der Schule. Wir spielten dort gegen unsere italienischen Austauschschüler, die das Match leider mit 2:0 gewannen.

 Danach ging es in die Kunsträume zu einem Workshop, in dem wir einen Schlüsselanhänger als Mitbringsel für unsere Eltern hergestellt haben; er bestand aus zusammengeknoteten Fäden, die im Endergebnis ein Herz ergaben und an den Enden zusätzlich ausgefranst wurden.

Nach Schulschluss fuhren wir mit dem Bus nach Alberobello:

Ein Teil dieser Stadt besteht aus einem Trulli-Dorf.

Trulli“ sind die traditionellen Häuser Apuliens, bei denen das Dach kegelförmig aus Steinen aufgebaut ist. In Alberobello verbrachten wir ca. 3-4 Stunden und konnten uns diese besondere Bauweise ganz genau anschauen. Natürlich durfte das obligatorische Eis nicht fehlen.

 Abends waren mein Austauschschüler und ich noch auf einem Geburtstag eines Freundes eingeladen und ließen den Tag beim Grillen ausklingen.

Am letzten Tag waren alle noch von den vielen spannenden Erfahrungen der vorherigen Tage erschöpft.

Sehr früh am Morgen mussten wir von unseren Gastfamilien Abschied nehmen und traten die Rückreise per Zug von Fasano aus an.

Vom Bahnhof in Bari nahmen wir einen weiteren Zug zum Flughafen Bari, wo wir eine längere Wartezeit überbrücken mussten.

Nach der Landung setzten wir unsere Reise mit dem ICE zum Kölner Hauptbahnhof fort. Nach insgesamt elf Stunden Reisezeit   waren schließlich alle sehr erschöpft und wurden entweder von ihren Familien abgeholt oder fuhren mit dem Zug weiter nach Hause. Zum Glück stand uns nun ein langes Wochenende bevor, um die vielen Eindrücke zu verarbeiten und uns etwas auszuruhen.

Text: Reisegruppe der Erasmus+ AG